Tipps für entspanntes Ankommen. Unser Engagement für Ihren Reisekomfort. Wir bewegen Zürich – täglich.

Täglich sind über 450 000 Reisende mit der Zürcher S-Bahn unterwegs zur Arbeit, zur Ausbildung oder in Ihrer Freizeit. Gerade zu den Hauptverkehrszeiten morgens und abends sind die Platzverhältnisse in den einzelnen S-Bahnen sehr begrenzt. Hier erhalten Sie Tipps und Informationen, wie Sie mit etwas Flexibilität bequemer pendeln.

Tipps für entspanntes Ankommen.

Tipp #01

«Lieber 5 Minuten später abfahren, dafür mehr Platz.»

— Tim (25), Student und Basketballer

Tipp #01

Unser Angebot an Zusatzzügen.

Nutzen Sie zu Hauptverkehrszeiten die weniger ausgelasteten S-Bahnen und Zusatzzüge für mehr Platz.

Wie stark ein Zug belegt ist, zeigt Ihnen das Piktogramm im SBB Online-Fahrplan und in der SBB Mobile App.

Informationen zu verfügbaren Sitzplätzen während den Hauptverkehrszeiten erhalten Sie weiter unten bei «Zusätzliche Sitzplätze».

Tipp #02

«Mein Geheimtipp? Also gut: da einsteigen, wo keiner steht.»

— Margaretha (60), Lehrerin und gute Seele

Tipp #02

Verteilen auf dem ganzen Perron.

Vor gewissen Zugängen, z.B. in der Nähe der Rolltreppen, kommt es häufig zu grossen Menschenansammlungen, wodurch längere Wartezeiten entstehen. Um das Gedränge zu umgehen, weichen Sie bereits vor der Einfahrt der S-Bahn auf weniger überfüllte Eingangsbereiche aus.

Tipp #03

«Ich steh nicht im Weg, wenn jemand aus dem Zug aussteigt.»

— Leoni (6), Kindergartenkind und Ballerina

Tipp #03

Platz beim Ausstieg spart Zeit beim Einstieg.

Lassen Sie Ihre Mitpendler zuerst aussteigen, bevor Sie einsteigen. Je kürzer die S-Bahn an einer Station hält, desto pünktlicher ist sie. Warten Sie deshalb auf der Seite neben der Eingangstür, damit Ihre Mitpendler möglichst schnell aussteigen können.

Tipp #04

«Manchmal ist die 1. Klasse um Klassen besser.»

— Felix (37), Friedensforscher und Strategieexperte

Tipp #04

Die 1. Klasse ist eine Alternative.

Gönnen Sie sich doch einmal ein Upgrade: In der 1. Klasse ist die Sitzplatzsituation oft weniger angespannt.

Spontane Upgrades auf Ihren ZVV-NetzPass, Z-Pass oder Ihr GA buchen Sie ganz bequem als MobileTicket: sbb.ch/mobileticket.

Tipp #05

«Am liebsten bin ich von Anfang an mitten drin.»

— Mauro (30), Maschinenzeichner und Partygänger

Tipp #05

Gleich ins Wageninnere aufschliessen.

Das Einsteigen funktioniert schneller und reibungsloser, wenn Sie gleich ins Wageninnere weitergehen und nicht auf der Einstiegsplattform oder auf den Treppen stehen oder sitzen bleiben.

Tipp #06

«Einen zweiten Platz zu belegen ist immer unbefriedigend.»

— Jasmin (18), Gymnasiastin und OL-Läuferin

Tipp #06

Ein Sitzplatz pro Person genügt.

Ihre Mitpendler und wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie nicht mehr als einen Sitzplatz belegen.

Tipp #07

«Manchmal ist eine Trennung einfach besser. Vor allem auf dem Perron.»

— Giovanni (55), dipl. Seelsorger und Lebemann

Tipp #07

Auch Abfälle haben ihren Platz.

Nehmen Sie Ihre Abfälle aus dem Zug und nutzen Sie die Abfallstationen am Bahnhof.

Tipp #08

«Meine Privatsache ist kein öffentliches Gut.»

— Yussuf (40), Anwalt und Hobbyboxer

Tipp #08

Wertsachen sind nur bei Ihnen sicher.

Gelegenheit macht Diebe. Bitte lassen Sie Ihre Wertsachen niemals unbeaufsichtigt.

Tipp #09

«Einige Dinge behält man besser für sich.»

— Jessica (28), Grafikerin und Geheimniskrämerin

Tipp #09

Rücksichtnahme findet Anklang.

Ihre Mitpendler und wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie keine Nahrungsmittel mit sehr intensiven Gerüchen in den Zug bringen und Ihren Musikgeschmack sowie Privatgespräche nicht mit dem ganzen Zug teilen.

Tipp #10

«In brenzligen Situationen rufen Sie besser nach Hilfe als selbst den Helden zu spielen.»

— Nicole (42), Polizistin und Nachteule

Tipp #10

Ihre Sicherheit geht vor.

Falls ein Vorfall im Zug oder am Bahnhof passiert, wenden Sie sich an die SBB Police 0800 117 117.

Unser Engagement für Ihren Reisekomfort.

Wir sind stets bemüht, Ihnen das Bestmögliche zu bieten. Während den Hauptverkehrszeiten bewegen wir täglich 190‘000 Reisende. Dies stellt uns alle vor Herausforderungen, auf die wir reagieren – sei es bei der Sitzplatzsituation, der Pünktlichkeit oder der umweltgerechten Entsorgung von Abfall.

  • Zusätzliche Sitzplätze.

    Zusatzzüge.

    Die SBB setzt neben den normalen S-Bahnen während der Hauptverkehrszeiten Zusatzzüge ein, um die Sitzplatzsituation zu verbessern. Dadurch können allein durch die zusätzlichen Züge rund 10 000 zusätzliche Sitzplätze geschaffen werden. Ausserdem verkehren auf allen Linien Doppelstockzüge.

    Auf folgenden Linien verkehren Zusatz-S-Bahnen während den Hauptverkehrszeiten mit freien Sitzplätzen.

    Wählen Sie die gewünschte Strecke an um den Fahrplan aufzurufen


    Weitere Verbindungen finden Sie im Online-Fahrplan.


    Verstärkungen.

    Zur Hauptverkehrszeit werden die regulären S-Bahnen ausserdem durch zusätzliche Zugskompositionen verstärkt. 80 Zugskompositionen mit rund 32 000 Sitzplätzen werden für das Fahrplanangebot in Nebenverkehrszeiten benötigt und zusätzliche 110 Zugskompositionen mit rund 44 000 Sitzplätzen werden in den Hauptverkehrszeiten angehängt, so dass am Morgen und Abend total 190 Kompositionen mit rund 76 000 Sitzplätzen für die Kundinnen und Kunden unterwegs sind.

  • Rollmaterial und Pünktlichkeit.

    Zürcher S-Bahnnetz.

    Die Linien der Zürcher S-Bahn ticken wie ein Räderwerk. Alle Räder – die Linien also – sollten möglichst synchron funktionieren und ineinandergreifen. Stockt ein Rädchen, läuft das gesamte Räderwerk nicht mehr rund. Damit die einzelnen Räder dieses Systems reibungslos rollen und die Pendler, Reisenden und Anschlusszüge pünktlich abfahren und ans Ziel gelangen können, arbeiten SBB und ZVV auf unterschiedlichen Ebenen.


    Fahrzeuge.

    Eine elementare Ebene ist der richtige Einsatz des Rollmaterials. Ein Beispiel: Um mehr Pünktlichkeit ins System der Zürcher S-Bahn zu bringen, werden auf der S5 Linie seit Dezember 2015 Züge der neusten Generation eingesetzt; Doppelstock-Triebzüge. Die neuen Züge verfügen über modernere Technik und mehr Türen, was positive Auswirkungen hat, denn Abfahrt und Beschleunigung alleine sind um rund 10 Sekunden schneller als bei älteren Fahrzeugen. Dadurch wird bei jedem Halt wertvolle Zeit gewonnen.
    Auf besonders pünktlichkeitskritischen Linien wird somit möglichst ein moderner Zug eingesetzt. Weil die S5 und die S8 viele Haltestellen und eine grosse Zahl an Fahrgästen aufweisen, kann es schnell zu Verzögerungen kommen. Dank dem modernen Rollmaterial werden die Linien pünktlicher, zuverlässiger und die Reisenden erreichen sicherer ihre Anschlüsse.

    Weitere Informationen zum Rollmaterial der Zürcher S-Bahn erhalten Sie hier.

  • Abfall und Umwelt.

    Die Entsorgung und Wiederverwertung verwendeter Materialien ist ein wichtiger Teil der ökologischen Verantwortung und hat bei der SBB hohe Priorität.

    Das Thema Entsorgung und Wiederverwertung betrifft aber nicht nur Materialen aus Betrieb und Unterhalt der SBB – auch die zunehmende Menge Abfälle in den Zügen und Bahnhöfen stellt eine grosse Herausforderung dar. Der jährlich entsorgte Abfall schweizweit würde rund 2 700 Güterwagen füllen. Die SBB entsorgt pro Tag 4.5 Tonnen Abfall in Zürich.

    Für unsere Kundinnen und Kunden reinigen schweizweit täglich rund 400 Mitarbeitende über 800 Bahnhöfe. 850 weitere Mitarbeitende sorgen für saubere Züge. Die rot uniformierten Reiniger sammeln mehrmals täglich auf allen Linien PET-Flaschen, Kaffeebecher und Zeitschriften ein und leeren Abfalleimer.

    Abfall trennen und recyceln.

Wir bewegen Zürich – täglich.